16 Jähriger stirbt nach Stromschlag

Bochum.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (14./15.3) kam es an einer Bahntrasse in Bochum zu einem schweren Zwischenfall, bei dem ein 16 Jähriger Bochumer ums Leben gekommen ist. Der 16 Jährige war in Begleitung eines Freundes unterwegs, als beide an der Bahnstrasse urinieren wollten. Der Jugendliche kletterte auf einen Mast, an dem die Oberleitung der Bahn befestigt ist. Bei einem Abstand von ungefähr einem Meter sprang ein elektrischer Blitz, ein sogenannter Lichtbogen von der Oberleitung auf den Jugendlichen. Dieser fiel daraufhin vom Mast auf den Boden. Obwohl der Begleiter versucht ihm zu helfen, kann auch der Notarzt nichts mehr für den 16 Jährigen tun.

Immer wieder kommt es zu Unfällen dieser Art, weil die Gefahr die von den Oberleitungen ausgeht unterschätzt wird. Die Oberleitungen führen eine Hochspannung von 15000 Volt. Je nach Witterung kann ein Lichtbogen eine Distanz von ca. 1,5 Meter überwinden und zu meist tödlichen Verletzungen führen. Deshalb sollten die Warnhinweise unter allen Umständen ernst genommen werden, um weitere Unfälle dieser Art zu verhindern.

/HUE