Dachstuhlbrand sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr Krefeld – Rettungshubschrauber im Einsatz

Krefeld (ots) – Die Feuerwehr Krefeld wurde heute um 9:13 Uhr zu einem Dachstuhlbrand auf dem Glockenspitz gerufen.Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der gesamte Dachstuhl bereits in voller Ausbreitung. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung konnte von der Feuerwehr schwerverletzt aus dem Gebäude gerettet werden.Er wurde zunächst vom Notarzt im Rettungswagen erstversorgt und daran anschließend mit dem Rettungshubschrauber,Christoph 9,mit einer schweren Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung ins Klinikum Aachen geflogen. Ebenfalls konnte eine Katze aus dem Gebäude verletzt geborgen werden. Die Katze wurde dem Tierrettungsdienst übergeben. Zeitgleich wurde der Brand massiv bekämpft. Hierzu wurden insgesamt drei Drehleitern mit Wenderohren, sowie mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff eingesetzt. Hierdurch konnte verhindert werden, dass sich der Brand auch auf die Nachbargebäude weiter ausbreitet. Das betroffene Gebäude, sowie die jeweils angrenzenden Gebäude wurden vorsorglich durch die Feuerwehr geräumt. Die etwa 20 von dieser Maßnahme betroffenen Personen, wurden zunächst in einer gegenüber liegenden Bäckerei mit Kaffee und Brötchen erstversorgt. Das Brandobjekt wird aktuell durch einen hinzugezogenen Statiker auf mögliche Einsturzgefahr beurteilt. Im Einsatz ist die Berufsfeuerwehr mit 40 Einsatzkräften. Unterstützt werden sie dabei von den Einheiten der freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Oppum Traar, Fischeln und Hüls mit weiteren 25 Einsatzkräften. Des Weiteren sind zwei Rettungswagen und zwei Notärzte an der Einsatzstelle. Die Einheiten der freiwilligen Feuerwehr aus Uerdingen und Gellep-Stratum sichern für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz der Stadt Krefeld. Der Brandeinsatz wird noch weitere Stunden andauern.Hierbei werden schwerpunktmäßig Glutnester im Bereich des Dachgeschosses gesucht und abgelöscht.Dazu wird auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die ursprünglich erforderliche Gesamtstärke an Einsatzkräften konnte in der Zwischenzeit bereits reduziert werden.