Das Konzept der Bezirksbereitschaften

Durch die momentane Wetterlage in Deutschland kommt es vermehrt zu einer Ausnahmesituation für Feuerwehr, Rettungsdienst und Co. Auch kommt es ungewöhnlich oft zu überörtlichen Hilfeleistungen, aber was ist das eigentlich genau?

Alle „kommunalen Gefahrenabwehrbehörden“ (also THW, Feuerwehr, Das DRK usw. haben Verhaltensregeln für besonders Kritische Gefahrenstellen. Das Unwetter welches momentan herrscht stellt eine solche Lage da. Falls die Örtlichen Mittel nicht mehr ausreichen besteht in NRW die Möglichkeit eine sogenannte Bezirksbereitschaft nachzufordern. Im Regierungsbezirk Düsseldorf gibt es hierbei 5 Bezirksbereitschaften, die da wären:

1. Kleve, Wesel, Duisburg

2. Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen

3. Krefeld, Mönchengladbach, Viersen

4. Düsseldorf, Rhein Kreis Neuss, Kreis Mettmann

5. Wuppertal, Solingen, Remscheid.

Die Bezirksbereitschaften bestehen jeweils aus:

Bereitschaftsführung

5 Zügen (davon ein Logistikzug)

Diese Züge können zusätzlich um weitere Sondermodule erweitert werden und den gegebenen Einsatzlagen angepasst werden.

Neben den Feuerwehren sind im Logistikzug auch die Versorgungseinheiten der Hilfsorganisationen (DRK und so weiter..) eingebunden.

Die Feuerwehr Krefeld stellt für die 3. Bezirksbereitschaft neben einem Zug (ELW 1, MTF, LF FF Traar, LF FF Fischeln, LF FF Oppum) ebenfalls die Führungsgruppe mit einem ELW 2.

Die Aufgaben vor Ort werden von der örtlichen Einsatzleitung zugewiesen. Die Einsätze sind meistens auf 24 Stunden angesetzt, können aber auch länger andauern.

Ein Beitrag von:

Janis Jansen (verantwortlich) und Leonhard Giesberts (Bearbeiter)