Einsatzbilanz der Mönchengladbacher Rettungskräfte

Mönchengladbach (ots) – Der Jahreswechsel 2016/2017 war für die Feuerwehr Mönchengladbach ein arbeitsreicher Tag.

Auf Grund der guten Erfahrungen der letzten Jahre wurde der Rettungsdienst durch die vier Hilfsorganisationen (ab ca. 20:00 Uhr durch das DRK und den MHD und ab 22:00 Uhr durch den ASB und die JUH) mit zusätzlichen Rettungswagen aus dem Katastrophenschutz verstärkt, um das erhöhte Einsatzaufkommen bewältigen zu können.

Am Silvesterabend und in der Silvesternacht kam es im Stadtgebiet Mönchengladbach neben den üblichen Einsätzen, in der Zeit von 20:00 Uhr bis 07:00 Uhr verstärkt zu Einsätzen insbesondere im Rettungsdienst und im Bereich des Brandschutzes. Die Feuerwehr registrierte in diesem Zeitraum mit 76 Rettungsdienst- und 20 Brandschutzeinsätzen eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Den Mitarbeitern des Rettungsdienstes stellte sich zu starker Alkoholkonsum und unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern als häufigstes Notfallbild dar. Im Bereich des Brandschutzes wurde überwiegend zu Kleinbränden ausgerückt. Es brannten Altpapiercontainer, Mülleimer, Gerümpel, ein Adventgesteck in einer Wohnung und ein Baum. Ungewöhnlich häufig kam es zu Bränden auf Balkonen. Die meisten Brände wurden vermutlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst. Im Einsatz waren alle drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr und die Einheiten Neuwerk, Odenkirchen, Hardt, Giesenkirchen, Rheydt und Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr.

Bei allen Brandeinsätzen hatte die Feuerwehr die Situation schnell unter Kontrolle und die Brände konnten alle kurzfristig gelöscht werden. Personen kamen bei den Brandeinsätzen nicht zu Schaden.