Feiernde Narren und besoffene Jugendliche – Polizeipräsenz zeigt Wirkung

Krefeld (ots) – Der Altweiberdonnerstag (23. Februar 2017) ist aus polizeilicher Sicht größtenteils friedlich verlaufen. Starke Kräfte der Polizei waren vor allem rund um das Uerdinger Festzelt, in Uerdingen Mitte und im Bereich des Von-der-Leyen-Platzes in der Stadtmitte im Einsatz.

Im Uerdinger Festzelt feierten etwa 1.300 bis 1.500 friedliche Narren – vor dem Zelt allerdings befanden sich während des gesamten Nachmittags etwa 150 bis 200 junge Menschen in zunehmend alkoholisiertem Zustand. Hier musste die Polizei mehrmals einschreiten und Personen einen Platzverweis erteilen, um Auseinandersetzungen zwischen den Jugendlichen zu beruhigen. Bei einer Schlägerei vor dem Festzelt wurden insgesamt drei Personen leicht verletzt. Die Polizei sprach hier einen Platzverweis aus und fertigte eine Strafanzeige. Die starke Präsenz der Polizei zahlte sich insgesamt aus, denn zu größeren, folgenschweren Streitigkeiten oder Übergriffen kam es nicht.

Gegen 18 Uhr verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt der Polizei in den Bereich „Am Röttgen“ und den eines Supermarktes an der Kurfürstenstraße in Uerdingen. Hier musste die Polizei mehrere Platzverweise gegen alkoholisierte Personen aussprechen. Eine alkoholisierte Jugendliche nahm die Polizei kurzzeitig in Gewahrsam und ließ sie vor Ort von den Eltern abholen.

Von Donnerstag (23. Februar 2017), 14 Uhr, bis Freitag (24. Februar 2017), 6 Uhr, nahm die Polizei auch verstärkt die Verkehrsteilnehmer unter die Lupe. Insgesamt kontrollierten die Beamten 78 Fahrzeugführer. Dabei registrierten sie zwei Alkoholverstöße und einen Drogenverstoß. Ein Führerschein wurde einbehalten. Auch in den kommenden Tagen müssen die Krefelder mit verstärkten Verkehrskontrollen rechnen.

Verstärkte Präsenz auch an den weiteren Karnevalstagen

Einen ähnlich friedlichen Verlauf erhofft sich die Polizei auch während der kommenden tollen Tage – und setzt dabei weiterhin auf verstärkte Präsenz. Am Tulpensonntag werden viele Beamte an der Zugstrecke ansprechbar sein. Sie werden weder Gewalt noch Übergriffe tolerieren. Erstmalig werden mobile Wachen eingerichtet: Am Obertor und an der Traarer Straße / Arndtstraße können Bürgerinnen und Bürger Hinweise geben und Hilfe erhalten.

Gleiches gilt auch für den Rosenmontag: Hier wird die Polizei mobile Wachen am Moritzplatz und an der St.-Anton-Straße / Friedrichstraße einrichten, um Bürgerinnen und Bürgern den direkten Dialog mit der Polizei zu ermöglichen. Während der beiden Tage werden Polizisten zudem auch mit Maschinenpistolen Streife gehen. Rund um die Karnevalstage setzt die Polizei auch Kommissaranwärterinnen und -anwärter ein, um die polizeiliche Präsenz in Krefeld zu verstärken. (181)