Großalarm in Albert-Schweitzer Realschule wegen vermeintlichen Chemieunfall

Krefeld. Großeinsatz für die Krefelder Rettungskräfte in der Albert-Schweitzer Realschule. Nachdem zehn Schüler über Atemwegsreizungen klagten wurde durch den Lehrer ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst.

Gegen 10:45 Uhr ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein bei dem davon berichtet wurde, das mehrere Schüler nach einem Experiment über Atemwegsreizungen klagen. Die Feuerwehr ging von einem Chemieunfall aus undimg-20161207-wa0021 alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften. Auch Sondereinheiten des Katastrophenschutzes wurden alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus das es sich um eine achte Klasse handelte welche Physikunterricht hatte.  Der Lehrer wollte beweisen wie heiß ein Draht werden kann und wollte ein Blatt anzünden. Noch bevor das Blatt komplett in Flammen aufging fingen zehn Schüler gleichzeitig an zu husten. Der Lehrer alarmierte vorsorglich die Rettungskräfte.

Nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es wurden keine giftigen Stoffe in der Luft entdeckt. Die Sichtung durch den Leitenden Notarzt verlief ebenfalls beruhigend. Kein Schüler war verletzt.

Warum die Schüler plötzlich anfingen zu husten ist noch unklar. Ob es eventuell ein schlechter Scherz war kann nicht ausgeschlossen werden.