Kälte und Glatteis fordern Rettungskräfte im Dauereinsatz

Krefeld. Auch am Niederrhein waren die Auswirkungen des Glatteises am heutigen Nachmittag deutlich zu spüren. Zahlreiche Verkehrsunfälle und Verletzte forderten die Spiegelglatten Verkehrswege. Rettungsdienste waren bis in den Abend im Dauereinsatz.

Das Glatteis traf die niederrheinische Stadt hart. Zahlreiche Verkehrsunfälle und verletzte Personen forderten die Einsatzkräfte aller Hilfsdienste. Bei den Verkehrsunfällen blieb es zum Glück

Verkehrsunfall auf dem Charlottering hinter der Stadtgrenze /Bild: GIE

hauptsächlich bei Blechschäden. Unfallschwerpunkt war Kliedbruch. Der Hökendyk wurde aufgrund zweier von der Straße abgekommenen Fahrzeuge komplett gesperrt. Auch auf der Untergath kamen Autofahrer ins Schliddern.

Nicht nur Autofahrer waren von der eisigen Glätte stark betroffen, auch Fußgänger und Radfahrer stürzten immer wieder. Die Einsatzmittel der Rettungsdienst von Feuerwehr, DRK, Malteser und Johanniter befanden sich im Dauereinsatz.

RTW des Spitzenbedarf Rettungsdienst am 07.01 auf dem Weg zur Feuerwache 1

Die Leitstelle die Feuerwehr Krefeld entschied sich deswegen gegen Nachmittag den „Spitzenbedarf Rettungsdienst“, welcher vertraglich geregelt ist, zu alarmieren.

Bis in die Abendstunden unterstützen Einsatzkräfte der Johanniter, der Malteser und des DRK Krefeld die eingesetzten Kräfte mit jeweils einem Rettungswagen (RTW).