Massenanfall von Verletzten nach chemischer Reaktion in Stahlwerk

Krefeld. Am Freitag Morgen kam es im Autokumpu Edelstahlwerk Krefeld zu einer chemischen Reaktion bei der 19 Menschen leicht verletzt wurden.

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Einfahrt Tor 9 (c) Giesberts

Gegen 08:00 Uhr kam es auf dem Werkgelände des Outokumpu Edelstahlwerkes Krefeld zu einer chemischen Reaktion. Auslöser  war das falsche Befüllen eines Tanks , durch das Vermischen der verschiedenen Stoffe kam es zu einer Explosion. Durch austretende Nitrosegase wurden 19

ELW 1-1 BF Krefeld (c) Giesberts
ELW 1-1 BF Krefeld (c) Giesberts

Menschen verletzt, fünf von ihnen mussten zur  weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Eine Gefahr fühl die Bevölkerung durch die austretende Gase bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht. Die Feuerwehr schlug die austretende Dämpfe mit Wasser nieder.

Der Einsatz konnte gegen 12 Uhr zurück gefahren werden. Für die

Mannschaftswagen des DRK KV Krefeld (c) Giesberts
Mannschaftswagen des DRK KV Krefeld (c) Giesberts

Versorgung der Einsatzkräfte wurden die Betreuungskräfte und die Fachgruppe IuK des DRK Kreisverband Krefeld alarmiert.

Die Feuerwehr Krefeld war neben den Löschzügen der Wache 1 und 2 auch mit diversen Sonderfahrzeugen (Wechsellader, Gerätewagen, Einsatzleitwagen 2), Führungsfahrzeugen, der Schnellen Einsatzgruppe Messen und Rettungsfahrzeugen vor Ort. Ebenfalls im Einsatz war die Schnelle Einsatzgruppe Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienst, da der so genannte MANV Stufe 2 ausgerufen wurde.