Raser durch Zivilkräfte gestoppt- Unfall nur knapp verhindert

Krefeld (ots) – Am gestrigen Dienstag (4. April 2017) stoppte die Polizei einen 25-jährigen Autofahrer, der viel zu schnell fuhr und damit andere gefährdete.

Gegen 12:15 Uhr raste der 25-jährige Krefelder mit seinem Mercedes über die Anrather Straße stadtauswärts Richtung Willich. Mit viel zu hohem Tempo und eingeschaltetem Warnblinklicht passierte er die Kreuzung an der Hückelsmaystraße.

Dort beabsichtigten zwei Polizeibeamte in einem Zivilwagen abzubiegen. Nur weil sie trotz Grünlichts nicht in die Kreuzung abbogen, konnten sie einen schwerwiegenden Unfall verhindern. Sie verfolgten den Fahrer und konnten ihn schließlich anhalten. Dieser gab an, einen Freund zur Arbeit gebracht zu haben, der „ohnehin schon eineinhalb Stunden zu spät dran sei“. Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Beamten fest, dass seine Fahrerlaubnis bereits zuvor entzogen worden war. Diese hatte er erst im Januar 2017 zurückerhalten.

Nun droht dem Krefelder erneut der Führerscheinentzug: Seine charakterliche Eignung zum Führen eines Fahrzeugs soll überprüft werden. Die Polizei fertigte einen entsprechenden Bericht für das Straßenverkehrsamt Krefeld an. Außerdem erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (295)