#BrennpunktBlaulicht- Kinderkarneval mit Großaufgebot an Einsatzkräften

Verberg. Dieses Jahr war es endlich wieder soweit, der Kinderkarnevalszug der KG Verberg zog wieder durch die Straßen. Um 11:11 Uhr zogen die Gruppen Planmäßig los.

Der Zugweg:

Zwingenbergstraße (Höhe Festplatz) – Wallerspfad – Gatzenstraße – Heyenbaumstraße – Heidedyk – Bengerpfad – Heyenfeldweg – Busenpfad – Auflösung über die Moerser Landstraße, Richtung Traar.

Einsatzkräfte der 10. BPH aus Wuppertal
Einsatzkräfte der 10. BPH aus Wuppertal

Der gesamte Zugweg wurde durch ein Großaufgebot der Polizei abgesichert. Neben Einsatzkräften der Krefelder Polizei rückten auch Kräfte einer Hundertschaft aus Wuppertal an.

In den vergangenen Jahren kam es in Verberg im Bereich des Kreisverkehrs am „Haus Ritte“ immer wieder zu verabredeten Saufgelagen von Jugendlichen. Aufgrund dessen wurden auch hier die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Neben Absperrungen konzentrierte sich hier auch ein Großteil der Polizei.

Für die rettungsdienstliche Versorgung war auch in diesem Jahr erneut der Malteser Hilfsdienst verantwortlich.  Jürgen Schmitz, Einsatzleiter der Malteser, wünschte sich für die Verberger einen ruhigen und friedlichen Zugverlauf, das Großaufgebot sei präventiv und aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre aufgefahren worden.

Die Malteser stellten für die Veranstaltung zwei Rettungswagen, einen Krankentransportwagen, eine mobile Unfallhilfsstelle, einen

Dr. Moussazadeh und Einsatzleiter Jürgen Schmitz in der Unfallhilfsstelle
Dr. Moussazadeh und Einsatzleiter Jürgen Schmitz in der Unfallhilfsstelle

Einsatzleitwagen und eine mobile Streife. 22 Helfer rückten dafür an, darunter auch der Notarzt, Dr. Moussazadeh, er sieht den Einsatz der Malteser als Dienst am Menschen. „Die Malteser stellen eine Entlastung für die Krefelder Krankenhäuser da, die Patienten werden in der Unfallhilfsstelle zuerst gesichtet und behandelt und nur wenn es wirklich notwendig ist in ein Krankenhaus eingeliefert“,  berichtet der Notarzt der seit rund zehn Jahren zum Team der Malteser gehört.

Um 14 Uhr erreichte der Zug dann endlich Haus Ritte und konnte sich ohne bemerkenswerte Zwischenfälle auflösen.