Vermehrt Widerstände gegen Polizeibeamte – Gewalt nimmt zu

Polizeiliche_Kriminalstatistik_Nordrhein_Westfalen _2014
Quelle: Ausschnitt aus der Polizeilichen Kriminalstatistik NRW 2014

Immer häufiger setzen sich Straftäter bei Polizeieinsätzen zur Wehr. So kam es auch am Wochenende vermehrt zu Gewalttaten gegenüber der Polizei.

Aus der polizeilichen Kriminalstatistik NRW geht hervor das sich vor allem Heranwachsende und Jugendliche immer öfter zur Wehr setzen und der Respekt gegenüber Polizeivollzugsbeamten in der Bevölkerung verloren geht.

Hier einige Beispiele aus Krefeld:
 

Krefeld (ots)
Aggressiver Bürger leistete Widerstand
Am 08.11.2015, gegen 00:17 Uhr, wurde die Polizei zur Blumenstraße gerufen um Streitigkeiten zu schlichten. Vor Ort stellten die Beamten einen äußerst aggressiven 34-jährigen Krefelder fest, der die Beamten mit einem Schlagstock bedrohte. Der 34 Jährige wurde durch den Einsatz von Pfefferspray und mittels körperlicher Gewalt überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Massive Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten
Am 07.11.2015, gegen 20:00 Uhr, kam es zu einer Köperverletzung am Hauptbahnhof auf dem Bahnsteig. Bei dem Eintreffen der eingesetzten Beamten leistete der 28-jährige Duisburg-Hochfelder Widerstand, so dass ein Beamter verletzt wurde. Vor Ort und während des Transports durch den Bahnhof wurden die Beamten massiv durch den Hochfelder beleidigt.

Mann mit Besenstiel leistete Widerstand
Ein 28-jähriger Mann aus Krefeld stand am 07.11.2015, gegen 07:30 Uhr, vor der Hauseingangstüre Am Dorfgraben und führte einen Besenstiel mit sich. Während der Sachverhaltsaufnahme auf der Wache kam es zu Widerstandshandlungen und einer versuchten gefährlichen Körperverletzung. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Eingesetzte Beamte mit Waffe bedroht
Am 06.11.2015, gegen 12:15 Uhr, bedrohte ein 28-jähriger, randalierender Mann aus Krefeld die Beamten mit einer (augenscheinlichen) Schusswaffe, bei der sich im Nachhinein herausstellte, dass es sich dabei vermutlich um eine Softair-Waffe handelt. Dem Beschuldigten konnte die Waffe aus der Hand geschlagen werden. Anschließend wurden diesem Handfesseln angelegt. Der Beschuldigte war alkoholisiert, wurde vorläufig festgenommen und dem Gewahrsam zugeführt. Die Waffe wurde sichergestellt.