31 Sturmeinsätze halten Krefelder Feuerwehr in Atem

Krefeld. Sturmtief Burglind, welches am Mittwochmorgen über Deutschland zog, hinterließ auch in Krefeld spuren, zum Glück ohne Verletzte. Bis zum Mittag mussten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr rund 31 mal ausrücken (Stand: 14:45 Uhr). Eine wichtige Unterstützung bei diesen Flächenlagen erhält die Berufsfeuerwehr durch die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet. Der Erste Einsatz kam gegen 5:18 Uhr. Hauptsächlich handelte es sich um umgestürzte Bäume oder Sträucher welche Fahrbahnen blockierten. Besondere Einsätze gab es unter anderem in Oppum, wo ein Baum drei PKWs unter sich begrub oder in Fischeln wo ein Baum auf einen Wintergarten stürzte.

Nachdem am frühen Morgen zuerst die Freiwilligen Feuerwehr Traar und Hüls mit in das Einsatzgeschehen eingebunden waren, wurden diese ab Vormittags durch weitere Kräfte aus Oppum und Fischeln unterstützt. Derzeit befinden sich die Einsatzkräfte noch in Bereitschaft. Einsatzleiter, Ralf Tebarts, rechnet allerdings nicht mehr damit, dass die Einsatzlage drastisch ansteigt. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits seine Warnung für Krefeld zurückgezogen und die meisten Einsatzstellen wurden bis jetzt durch Bürger entdeckt. Nach und nach werden nun auch die Freiwilligen Feuerwehren aus der Bereitschaft wieder entlassen.
Bericht: L. Giesberts    Bild: BNK-Pressedienst/ Himmel über Uerdingen am Mittwochmorgen