Betriebsfeuerwehr Evonik wird offiziell anerkannt

Nach der Betriebsfeuerwehr des Bahnausbesserungswerkes in Oppum wird nun auch die Betriebsfeuerwehr des Chemiepark Evonik, an der Untergath, offiziell anerkannt. Eine erfolgreiche Einsatzübung überzeugte von der Ausstattung und Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Am 14. Dezember ist es dann soweit, dann erhält die Feuerwehr nämlich die offizielle Urkunde.

Erst seit Inkrafttreten des Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetzes (BHKG) im vergangenen Jahr ist es wieder möglich, Feuerwehren anerkennen zu lassen, die Betriebe zum Schutz vor Brandgefahren unterhalten. Nach dem BHKG muss die Betriebsfeuerwehr in der
Lage sein, „die vom Betrieb oder der Einrichtung ausgehenden Gefahren eines Brandes, einer Explosion oder eines Schadensereignisses, das eine große Anzahl von Personen gefährdet, wirksam zu bekämpfen“.

Was muss eine Betriebsfeuerwehr leisten?

Aufbau, Ausstattung und Ausbildung der Mitglieder einer Betriebsfeuerwehr müssen den Anforderungen an öffentliche Feuerwehren entsprechen. Sie müssen aus Betriebsangehörigen bestehen, die neben der erforderlichen fachlichen Qualifikation insbesondere Kenntnisse über die Örtlichkeit, die Produktions- und Betriebsabläufe, die betrieblichen Gefahren- und Schutzmaßnahmen und die besonderen Einsatzmittel verfügen.

Kräfte der Evonik und der Feuerwehr Krefeld bei einer Lagebesprechung Bild: Lieb

Großübung im Juni 2017

Im Juni diesen Jahres fand auf dem Werksgelände bereits eine groß angelegte Übung statt, bei der eine Explosion simuliert wurde mit mehreren Verletzten. Auch hier probten schon Kräfte des Werkes, der städtischen Feuerwehr und der Hilfsorganisationen zusammen. Blaulicht-News Krefeld durfte die Übung damals exklusiv begleiten.

Beitrag: L. Giesberts/ Pressemitteilung Stadt Krefeld  Bilder: BNK-Pressedienst/ Archiv