Kleiner Brand große Wirkung – die Gefahr des Brandrauchs

Krefeld (ots) – Am gestrigen Montag (10. April 2017) erlitt ein 34-jähriger Krefelder schwere Brandverletzungen, nachdem in einer Wohnung am Glockenspitz ein Feuer ausgebrochen war.

Ermittlern der Polizei Krefeld zufolge ist der Brand durch einen Topf entstanden, in dem sich Fett entzündet hatte. Bei dem Versuch, den brennenden Topf selbst zu löschen, zog sich der 34-jährige Familienvater schwere Brandverletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Duisburg geflogen werden. Hier befindet er sich derzeit im künstlichen Koma, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.

Seine Familienangehörigen konnten das Krankenhaus, in das sie am Abend wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung gebracht worden waren, in der Zwischenzeit wieder verlassen. (315)

Meldung: Polizei Krefeld

Doch nicht nur in diesem Fall wurde ein kleiner Brand zum Verhängnis der Bewohner. Bereits vor einiger Zeit kam es in Uerdingen auf der Augustastraße zu einem Wohnungsbrand. Auch hier brannte es lediglich in der Küche. Der Rauch, welcher bei dem Brand entstand wurde beiden Bewohner zum tödlichen Verhängnis. Nicht ohne Grund gibt es die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht.