Neue Wege der Kommunikation in Hilfsorganisationen – DLRG tauscht sich auf Bundesebene aus

Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung. Zwei Themen welche die Hilfsorganisationen bundesweit beschäftigen. Wie erreiche ich die größte Reichweite? Welche Zielgruppe spreche ich mit welchem

DLRG-Bundeszentrum

Medium an? Welche Informationen sind interessant für den Leser? Alles Fragen, welche sich die Medienbeauftragten und Pressesprecher der Hilfsorganisationen stellen müssen. Jeder geht anders an dieses Thema heran, jeder macht eigene Erfahrungen mit unterschiedlichem Erfolg. Doch wie gelangt man an diese Erfahrungsberichte?

Die Deutsche Lebens Rettungs Gesellschaft (DLRG) hat am vergangenen Wochenende in Bad Nenndorf, im dort ansässigen Bundeszentrum der DLRG, ein Forum für Verbandskommunikation ausgetragen. Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an diesem Forum teil.

Für die DLRG Ortsgruppe Bockum nahm der stellvertretende Leiter der Ortsgruppe, Frank Zantis, an dem Forum Teil. Kernthemen auf dem Bundesforum waren unter anderem, neue Medien, Umgang mit Einsätzen bei der Berichterstattung, LIVE Berichterstattung. Aber eines nach dem Anderen.

Bei den neuen Medien handelt sich bekannterweise um Facebook, Twitter und Co. Für die DLRG standen in diesem Bereich vor allem die Einsatzberichterstattung und Zielgruppenfindung auf dem Plan. Man ist zu dem Ergebnis für Krefeld gekommen, dass Einsätze immer nur in Absprache mit den anderen Behörden gepostet werden um so Opfer und Angehörige zu schützen. Was man trotz des Social Media-Hype nicht vergessen darf, sind die klassischen Webseiten. So hat die DLRG Bockum festgestellt, dass hiermit ebenfalls eine große Zielgruppe erreicht wird, aber nicht genügend dafür gemacht wird. Dies will man in Zukunft verbessern. Ziel ist es mit den verschiedenen Internetangeboten sich breit aufzustellen um die größt mögliche Zielgruppe über die Arbeit und das Ehrenamt der DLRG aufzuklären und neue Mitglieder zu gewinnen. Die DLRG Bockum glaubt einen guten Weg gefunden zu haben, eine gute Mischung als Information, Aufklärung und Mitgliederwerbung mit viel Resonanz sprechen dafür.

Bericht: Leonhard Giesberts Bild: BNK-Pressedienst/ Giesberts/Zantis-DLRG