Krefeld (ots) – Am heutigen Donnerstag, den 28.09.17 konnte wieder eindrucksvoll bewiesen werden, dass die Pflicht zur Ausstattung von Wohnungen mit Heimrauchmeldern sinnvoll ist.

Um 15:18 Uhr wurden beide Wachen der Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand an der Ritterstraße gerufen. Hier wurden zwei Nachbarn durch das laute Piepsen in der Erdgeschoßwohnung aufmerksam und sahen nach dem Rechten. Sie schlugen eine Fensterscheibe zur Brandwohnung ein und löschten das Feuer. So retteten sie dem bettlägerigen Bewohner vermutlich das Leben, da dieser sich nicht alleine aus der Wohnung in Sicherheit bringen konnte. Der Bewohner wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren die Wachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 36 Kräften.

Gerade zurück auf der Wache, wurde die Feuerwehr um 16:17 Uhr erneut zu einem ausgelösten Heimrauchmelder diesmal auf der Gladbacher Straße alarmiert. Auch hier bemerkte ein aufmerksamer Nachbar das laute Piepsen des Melders. Bei Eintreffen stellte es sich heraus, dass auf einem Herd Essen angebrannt war. Die Einsatzkräfte öffneten gewaltsam die Wohnungstür. In der verrauchten Wohnung wurde ein schlafender Bewohner angetroffen, ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Danach wurde der Topf abgelöscht und die Wohnung gelüftet. Zu dieser Einsatzstelle rückte der Löschzug der Feuerwache 1 sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 21 Kräften aus.

An dieser Stelle möchte die Feuerwehr darauf hinweisen, dass seit dem 01.01.2017 auch für bestehende Wohnungen eine gesetzliche Pflicht zur Installation von Rauchmeldern in Wohnungen besteht.

Quelle:Feuerwehr Krefeld

Von Newsdesk