Zwei Einsätze aber nur eine Einsatzstelle

Zahlreiche Notrufe gingen am Freitagabend in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Krefeld ein. Ein Großaufgebot der Berufsfeuerwehr und mehrerer freiwilligen Feuerwehren rückt aus. Es soll sich um zwei Wohnungsbrände handeln. Sowohl auf der Petersstraße in Höhe der Hausnummer 34 und auf dem Südwall 14. Rauch soll sichtbar gewesen sein und ein Brandgeruch lag in der Luft. Doch als die ersten Kräfte eintreffen stellt sich schnell heraus, dass es nur eine Einsatzstelle gab (Petersstraße). Grund für die Verwirrung soll nach Aussagen der Feuerwehr die Rauchentwicklung gewesen sein.

Der Brand, welcher in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen war, konnte schnell gelöscht werden. Mehrere Trupps unter Atemschutz brachten die Bewohner in Sicherheit. Vier Personen wurden vom Rettungsdienst gesichtet, zwei weitere galten als Betroffene. Keine der Personen musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Die betroffene Wohnung ist vorerst nicht bewohnbar. Zur Brandursache ermittelt jetzt die Polizei.Aufgrund der zwei gemeldeten Einsatzstellen waren Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2, des Löschzuges Hüls und Fischeln sowie der Löschgruppen Traar und Oppum vor Ort.

Pressemitteilung der Feuerwehr Krefeld

Krefeld (ots) – Die Feuerwehr Krefeld wurde heute um 20:38 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Petersstraße in der Krefelder Innenstadt gerufen. In der Notrufleitstelle liefen aufgrund der starken Rauchentwicklung eine Vielzahl von Notrufen ein. Die sechs Personen, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers im dreigeschossigen Gebäude aufhielten, konnten sich noch eigenständig vor Eintreffen der Rettungskräfte unverletzt ins Freie retten. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Obwohl die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle hatte, bleibt die Brandwohnung aufgrund der starken Zerstörung unbewohnbar. Die dort lebende Familie mit Kleinkind wurde durch die Stadt Krefeld in einer Notunterkunft untergebracht. Die Berufsfeuerwehr wurde bei dem Einsatz von mehreren Einheiten der freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Insgesamt waren zunächst 35 Einsatzkräfte im Einsatz. Dazu waren vier Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort. Die Bewohner wurden von den Ärzten vor Ort vorsichtshalber gesichtet. Der Einsatz ist inzwischen abgeschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache bereits aufgenommen.

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Beitrag: Leonhard Giesberts   Redaktion: Benjamin Lieb   Bilder: Alexander Forstreuter