130 Katastrophenschützer trainieren für den Ernstfall

BNK-PD// Um Punkt 09:00 Uhr löste die Leitstelle der Feuerwehr Krefeld den Alarm für die Führungsgruppen der 1. und 3. Einsatzeinheit NRW von Malteser Hilfsdienst und Deutschen Roten Kreuz aus. Kurz darauf sammelten sich jeweils 33 Einsatzkräfte an den Standorten. Die Malteser fuhren von ihrem Standort anschließend zum DRK nach Bockum. Hier wurde nämlich am heutigen Samstag eine Großübung der vier Einsatzeinheiten NRW durchgeführt, welche in Krefeld stationiert sind. Ziel der Übung ist es die Einsatzbereitschaft der Einsatzeinheiten unter Beweis zu stellen. Grund dafür ist eine neue Fördermittelregelung des Innenministeriums die besagt, dass wenn eine Einsatzeinheit im Kalenderjahr nicht mindestens ein mal als ganzes alarmiert wurde, die Bereitschaft mittels einer Alarmübung bewiesen werden muss.

Die Übung wurde desweiteren dazu genutzt, die grundlegenden Einsatzabläufe, wie den Aufbau einer Patientenablage, die Registrierung und das betreiben einer Verpflegungsstelle zu üben.

Um 11 Uhr wurden dann die 2. und 4. Einsatzeinheit der Hilfsorganisationen alarmiert. Die Übung stand unter Beobachtung der Feuerwehr Krefeld. Unter anderem vertreten durch Wilfired Rheinfelder und Dr. André Wiegratz. Die Übungsleitung lag bei der Kreisgeschäftsgführerin des DRK Kreisverbandes Krefeld, Sabine Hilcker.

Einsatzeinheiten in Krefeld:

Jeder Kreis oder jede kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen muss vier Einsatzeinheiten NRW vorhalten. In Krefeld sind diese auf das Deutsche Rote Kreuz (1. Einsatzeinheit, 2. Einsatzeinheit und Betreuungsgruppe der 4. Einsatzeinheit) und dem Malteser Hilfsdienst (3. Einsatzeinheit und 4. Einsatzeinheit) aufgeteilt.

Die EE NRW ist mit mindestens 33 Einsatzkräften zu besetzen und besteht aus folgenden Teileinheiten:

Führung (meistens ein Einsatzleitwagen)

Sanitätsgruppe (Gerätewagen Sanitätsdienst und zwei Krankentransportwagen)

Betreuungsgruppe (2x Betreuungskombis und ein Betreuungs-LKW)

Technikgruppe (1x Mannschaftswagen mit Anhänger)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bericht: BNK-Pressedienst// Leonhard Giesberts