Die Vorboten des Gas-Tanklagers

Es ist bereits der zweite Schwertransport der diese Woche durch den Krefelder Rheinhafen rollt. Und wieder ist es ein XXXXL Objekt was hier transportiert wurde.

94,55 Meter lang
6,20 Meter breit
8,57 Meter hoch
444,4 Tonnen schwer

Es ist einer von fünf Gastanks, die diese Woche auf das Baugelände des neuen Gas-Tanklager am Hafenbecken gebracht werden. Nicht ganz unumstritten. So sind Fragen der Sicherheit für die Bevölkerung noch nicht geklärt. Sowohl aus dem benachbarten Gellep-Stratum und Meerbusch (Rhein Kreis Neuss) werden erhebliche bedenken geäußert. Das Gelände liegt zum Beispiel in einem Überschwemmungsgebiet, welches bei Hochwasser mit Wasser voll laufen kann. Es wird daran gezweifelt, dass eine ein Meter dicke Erdschicht, ein Aufschwemmen der Tanks verhindert kann.

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(Bilder: Vor der Abfahrt bei der Firma „Falbermayr“)

Millimeterarbeit ist gefragt

Der Schwertransport hingegen wirkte auf jeden Fall sehr imposant. Es mussten mehrere Straßen gesperrt und auch Schilder abmontiert werden, damit das knapp 95 Meter lange Ungetüm gerade so durch die Kurven kommt . Eine logistische Herausforderung. Die Krefelder Polizei sicherte gemeinsam mit Begleitfahrzeugen für Schwertransporte die Strecke ab. Mit einer halben Stunde Verspätung startete der Konvoi am gestrigen Abend um 23:00 Uhr. Nach gut einer Stunde war das etwa 500 Meter entfernte Ziel dann erreicht.

Auch in den kommenden Tagen kann es ab 22 Uhr durch drei weitere Schwertransporte zu Verkehrsbehinderungen kommen.

 

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Bericht/Bilder: Leonhard Giesberts