Weniger Brände – viele Rettungseinsätze und Angriffe auf Rettungskräfte

BNK-PD/ots// Vergleichsweise ruhig verlief zumindest aus Sicht der Feuerwehr der Jahreswechsel 2018/2019. Zwischen 23:43 Uhr am Silvesterabend und 01:35 Uhr im neuen Jahr kam es im Stadtgebiet zu insgesamt acht Brandeinsätzen.

Hierbei wurden in drei Fällen auf der Bückerfeldstraße, der Hubertusstraße und der Kölner Straße brennende Gegenstände auf Balkonen gemeldet, die teilweise durch Feuerwerkskörper in Brand gesteckt worden waren. In allen Fällen konnten die Einsatzkräfte die Brände schnell ablöschen bzw. mussten nur die Brandstellen kontrollieren, da die Bewohner in einigen Fällen bereits Löschmaßnahmen eingeleitet hatten. Weitere Einsätze gab es auf der Viktoriastraße und der Hafenstraße, wo eine Mülltonne bzw. ein 30 Kubikmeter großer Container in Brand standen. Neben einem brennenden PKW auf der Straße Krützpoort und brennenden Holzpaletten auf einem Schulhof auf der Gladbacher Straße, musste die Feuerwehr noch zur Steckendorfer Straße ausrücken, hier war die Brandmeldeanlage in der 13. Etage eines Hochhauses aufgrund von Raketenrauch ausgelöst worden, der in das Gebäude gezogen war. Aufgrund dessen, dass mehrere Einsätze parallel abgearbeitet werden mussten, waren neben der Berufsfeuerwehr alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Hierbei machte sich bezahlt, dass mehrere Freiwillige Feuerwehren ihre Wachen besetzten.

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Angriffe auf Rettungskräfte des Rettungsdienstes

Im Rettungsdienst mussten in der Silvesternacht neben den normalen Notfällen insgesamt 30 Silvestereinsätze abgearbeitet werden, die teilweise in Zusammenhang mit Feierlichkeiten stehen. Glücklicherweise wurden keine Personen durch Feuerwerkskörper verletzt. In den meisten Fällen gab es Schnittwunden oder Verletzungen nach Schlägereien und Einsätze die auf übermäßigem Alkoholkonsum zurückzuführen sind.

Um 03:28 Uhr wurde ein Rettungswagen auf dem Ostwall mit Raketen beschossen, hier wurde glücklicherweise weder jemand verletzt noch das Fahrzeug beschädigt. Außerdem wurde unserer Redaktion mehrere Fälle von körperlichen und verbalen Angriffen auf Einsatzkräfte des Rettungsdienstes geschildert. Zum Beispiel wurde ein Rettungsdienstler mit einem vollen Brechbeutel abgeworfen.

Alles in allem kann man aber durchaus ein positive Bilanz ziehen im Vergleich zu anderen Städten.

Bericht: BNK-Pressedienst und Feuerwehr Krefeld    Bilder: L. Giesberts/ A. Forstreuter